1. Einleitung

 

In unserem Kindergarten sollen sich alle Mädchen und Jungen heimisch fühlen. Die Kinder haben daher bei uns die Möglichkeit, sich in unserem Haus frei zu bewegen.    

Wir achten die Rechte aller Kinder in unserer Einrichtung, schützen sie vor jeglicher Art von Grenzverletzungen und bieten ihnen einen sicheren Ort zum Spielen, Lernen und Entwickeln.

Mit unserem Schutzkonzept wollen wir mehr Handlungssicherheit für alle Beteiligten und eine Risikominimierung von Nähe und Distanzproblemen schaffen.

 

  1. Rechtliche Grundlagen

Die katholischen Kindertageseinrichtungen der Diözese Augsburg haben zu gewährleisten, dass sie ein sicherer Raum bieten, in dem sich Kinder wohl fühlen und bestmöglich entwickeln können.

Darüber hinaus sind wir als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe dazu verpflichtet einen Schutzauftrag zu erfüllen, der die Kinder davor bewahren soll durch Missbrauch elterlicher Rechte oder Vernachlässigung Schaden zu erleiden (Art. 9a Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG), § 8a Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII)).

Die Deutsche Bischofskonferenz hat für alle Einrichtungen in ihrem Geltungsbereich, die für das Wohl und den Schutz von Kindern und Jugendlichen, sowie erwachsenen Schutzbefohlenen Verantwortung und Sorge tragen, eine Rahmenordnung zur Prävention gegen sexuelle Gewalt, sowie Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch erlassen. Auf dieser Grundlage, in Anerkennung der Verantwortung und in der Sorge für das Wohl und den Schutz der Würde und Integrität von Minderjährigen sowie erwachsenen Schutzbefohlenen, hat der Bischof von Augsburg   unbeschadet weitergehender staatlicher Regelungen – ergänzend und konkretisierend – eine Präventionsordnung gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen im Bereich der Diözese Augsburg erlassen.

Diese gesetzlichen und kirchlichen Vorgaben sind Grundlage für das einrichtungsbezogene Schutzkonzept.

 

  1. Übergreifende Prinzipien

 3.1 Verantwortung für Träger und Leitung

Das Schutzkonzept des “Katholischen Kneippkindergarten St. Michael” wurde von der Leitung erstellt. Die Inhalte wurden von allen Teammitgliedern erarbeitet und von der Leitung niedergeschrieben. Nach Fertigstellung des Schutzkonzeptes wurde es an der Träger zur Freigabe weitergeleitet.

Es ist uns wichtig, dass alle MitarbeiterInnen für dieses Thema sensibel gemacht werden. Es sollen Strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Übergriffe vermeiden bzw. nicht stattfinden lassen können. Dies ermöglicht unter anderem der regelmäßige Austausch in unserem Team wie z.B. in den Teamsitzungen.

Da das Schutzkonzept bei uns eine wichtige Funktion hat, wird dies regelmäßig überarbeitet und neue MitarbeiterInnen bereits in einem Vorstellungsgespräch darauf hingewiesen und über die Inhalte informiert.

Unser Schutzkonzept bietet klare Handlungsanweisungen für MitarbeiterInnen und ist in der Konzeption sowie dem QM Handbuch der Einrichtung verankert.

 

3.2 Haltung und Kultur der Aufmerksamkeit

Die Umsetzung des Schutzkonzeptes wird durch die Haltung aller pädagogischen Mitarbeiter/innen getragen und durch ihre Aufmerksamkeit und Achtsamkeit geprägt. Das bedeutet, dass alle MitarbeiterInnen eine Vorbildfunktion gegenüber den Kindern, Eltern, Praktikantinnen etc. haben und sind sich dieser auch bewusst.         

Auffällige Beobachtungen / Situationen werden klar formuliert an die Leitung weitergeleitet, mit allen Betroffenen besprochen und dokumentiert.

Durch die niedergeschriebenen Standards in der Konzeption, im Schutzkonzept und dem Qualitätsmanagementhandbuch bekommen die Mitarbeiter/innen klare Handlungsanweisungen und daher auch Handlungssicherheit.

Durch regelmäßige Teamsitzungen sowie Mitarbeitergesprächen gibt es die Möglichkeit für eine Beschwerdemanagement auf allen Ebenen.

 

3.3 Fachkenntnisse

Die Umsetzung unseres Schutzkonzepts erfordert umfangreiches und spezifisches Fachwissen.

Durch Fortbildungen (in den verschiedensten Bereichen), Fachzeitschriften und regelmäßig stattfindende Teamsitzungen sind die MitarbeiterInnen in unserem Haus gut informiert. Inhalte von Fortbildungen werden in den Teamsitzungen an die anderen MitarbeiterInnen weitergegeben, so dass alle auf dem gleichen Wissenstand sind. Bei Fragen und Unklarheiten werden diese sofort in einem persönlichen  Gespräch geklärt. Des weiteren gibt es im Büro einen Ordner, der jederzeit für alle MitarbeiterInnen zugänglich ist. In diesem werden Dokumente, Unterlagen etc. von z. B. Fortbildungen gesammelt.

Eine Orientierung hierfür gibt unter anderem der bayerische Bildungs- und Erziehungsplan, die Handreichung in den ersten drei Lebensjahren sowie dem bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit.

Alle Teammitglieder haben Kenntnisse über sexualpädagogische Konzepte und die kindliche Sexualität und Entwicklung.

 

  1. Grundlagen unserer Präventionsarbeit

4.1 Prävention als Erziehungshaltung

In allen Bereichen, in denen Kinder ein Verhältnis besonderen Vertrauens zu Erwachsenen haben und gleichzeitig von ihnen abhängig sind, wird Prävention betrieben. Dies erfordert eine Pädagogik, in der die Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes im Vordergrund steht und die Kinder lernen, sich selbst und ihren eigenen Körper wahrzunehmen.

Dies bedeute in unserem Kindergarten, dass die Kinder lernen, auf ihren eigenen Körper zu hören, zu achten und diesen wahrzunehmen. Wenn z.B. ein Kind bei den aufsteigenden Fußbädern sich geniert weil es nicht in der Unterhose und Pullover dasitzen möchte, so ist dies völlig in Ordnung. Wir überlassen dem Kind dann selbst, ob es sich ein Handtuch überlegen möchte, die Hose nach oben schiebt soweit es geht  der eventuell gar nicht mit machen möchte.

Wir helfen den Kindern im Kindergartenalltag mit Spielen, Turnen, Vorschule, Geschichten, Körpererfahrungsübungen etc. ihren Körper kennen zu lernen und Grenzen zu setzten. Die Kindern lernen in Alltagssituationen sich unter anderem  mit   folgenden Fragen auseinanderzusetzten:

            – Was mag ich?

            – Was gefällt mir?

            – Wo fühle ich mich wohl?

            – Was berührt mich peinlich?

            – Was ist mir unangenehm?

            – Was mag ich überhaupt nicht?

 

4.2 Angemessenes Verhältnis von Nähe und Distanz

Unsere Mitarbeiterinnen bekommen durch Gespräche, regelmäßig stattfindende Teamsitzungen, unserer Konzeption sowie unserem Qualitätshandbuch verschieden Leitfäden an die Hand. Diese geben ihnen Handlungssicherheit und zeigen auf, was bei uns in unserem Kindergarten in Ordnung ist und was nicht. Somit verringern wir die Gefahr von unbeabsichtigten Grenzüberschreitungen.

Auch können Grenzüberschreitungen von MitarbeiterInnen besser erkannt werden, wenn vorher klar definiert ist, wie ein gewünschtes Verhalten aussieht.

In unserem Qualitätsmanagementhandbuch sind diverse Vorgehen wie z.B. das Wickeln festgelegt. Neue MitarbeiterInnen bekommen von uns eine mehrmalige Einweisung in denen auch besprochen wird, was wichtig ist und worauf es und ankommt. Das Wohl des Kindes steht bei uns stets im Vordergrund. Außerdem gehen wir auf die Kinder ein. Dies geschieht z.B. wenn ein Kind von einer/einem bestimmten Mitarbeiter/in nicht gewickelt werden möchte, so übernimmt dies ein anderen. Außerdem ist es uns wichtig, dass die Kinder in Ruhe gewickelt werden(nicht wenn gerade alle Kinder auf der Toilette sind) und so ihre Privatsphäre geschützt wird.

 

4.3 Klare Regeln und transparente Strukturen

Der präventive Gedanke zieht sich bei uns durch alle Bereiche unserer Einrichtung und bietet eine klare Handlungsleitlinie für unser Personal. Diese Handlungsleitlinien sind auch in unserer pädagogischen Konzeption und in unserem Qualitätsmanagementhandbuch unter verschiedenen Punkten niedergeschrieben und festgelegt.

Übergriffe werden erschwert, da wir ein fachlich korrektes Handeln klar formuliert haben (z.B. Wie wird bei uns gewickelt? Wie verhalten wir uns beim aufsteigenden Fußbädern?) und somit “Graubereiche” vermeiden.

           

4.4 Sexualpädagogisches Konzept

Wir vermitteln den Kinder eine Sprache, die eine Aufdeckung von Missbrauch besser ermöglicht. Bei uns werden z.B. Körperteile / Geschlechtsorgane so benannt wie sie heißen. Fragen der Kinder werden dem Entwicklungsstand entsprechend beantwortet.

MitarbeiterInnen, Eltern und Kindern wird klar, was noch “normal” ist und was als Übergriff einzustufen ist. Dies gilt für Grenzüberschreitungen durch Kinder genauso  wie für Übergriffe durch Erwachsene.

 

4.5 Raumkonzept

Kinder erfahren und erlernen ihre Welt über ihren Körper und ihre Sinne. Sie bekommen in unserm Kindergarten eine anregende Umgebung, die geschützte Rückzugsmöglichkeiten bietet und gleichzeitig offen ist für viele verschiedene Lernerfahrungen. Die Räume sind so gestaltet, dass die Kinder sich darin wohl fühlen und ausreichend Anregungen bekommen, immer wieder Neues auszuprobieren.

So haben wir in unserer Einrichtung verschiedene Spielecken – wie z.B. eine Malecke, Puppenecke, Bauecke etc. Auch haben wir eine zweite Ebene, auf der sich unsere Kuschel- und Leseecke befindet. Die Kinder werden in die Gestaltung der verschiedenen Ecken mit einbezogen. Die Ecken werden den Bedürfnissen der Kinder angepasst – so passiert es dann, dass z.B. aus unserem “Baufix – Teppich” ein “Kaufladen” entsteht.

Wir achten in den verschiedene Bereiche wie z.B. an dem Aktionstisch darauf, dass wir die Kinder anregen auch Dinge auszuprobieren, die sie sich noch nicht zutrauen.

 

4.6 Erziehungspartnerschaft mit Eltern und Erziehungsberechtigten

Durch regelmäßige Elternbriefe (Monatsbriefe), Elternveranstaltungen (Elternabende, Vortrage etc.) sowie regelmäßig stattfindende Elterngespräche, tägliche Tür- und Angelgespräche und dem bereitstellen von verschiedenem Informationsmaterial (Konzeption, Flyer, Schutzkonzept, sexualpädagogisches Konzept, Fachliteratur etc.) bekommen Eltern Klarheit darüber, was für den Schutz ihrer Kinder in unserem Kindergarten getan wird und welche Regeln in unserer Einrichtung gelten.

Durch inhaltlich gute Informationen werden die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und in ihrem Erziehungsverhalten begleitet. Es gibt klare Aussagen von uns als Einrichtung, was von den Eltern bei uns erwartet wird.

Unsere pädagogische Konzeption, unsere Leitlinien sowie unser Schutzkonzept, diverses Informationsmaterial und unsere Monatsbriefe sind für die Eltern in einem  “Elternordner” im Gang jederzeit zugänglich.

           

4.7 Aus- und Fortbildung

Gern wird unangenehmes Wissen verdrängt, da dieses Angst und Unsicherheit   auslösen kann. Wir wirken diesem Verhalten durch regelmäßige Aus- und Fortbildungen sowie dem im regelmäßigen Austausch mit anderen Einrichtungen, Fachdienststellen und der Aufsichtsbehörde entgegen. Somit stellen wir sicher, dass wir den Schutz der uns anvertrauten Kinder und die Vorbeugung von sexuellem Missbrauch nicht aus den Augen verlieren. Die Inhalte der Fortbildungen werden in den Teamsitzungen an die Kollegen weitergegeben und das Informationsmaterial in einem extra für alle Teammitglieder zugänglichen Ordner im Büro gesammelt.

Des weiteren finden bei uns regelmäßig Teamsitzungen statt, in denen jeder die Möglichkeit hat Beobachtungen / Auffälligkeiten etc. anzusprechen und gemeinsam schauen, wie weiter Vorgegangen wird bzw. Vorgegangen werden muss. Die Inhalte von unserem Teamsitzungen  werden schriftlich festgehalten.

 

4.8 Partizipation

Partizipation ist als Recht der Kinder formuliert. Die Kinder können in unserem Kindergarten in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen mitgestalten und mitwirken. Sie werden in Entscheidungen zum Beispiel durch Kinderkonferenzen mit einbezogen.

So dürfen die Kinder z.B. bei der Raumgestaltung, Faschingsthema  mitreden. Die Themen die wir in der Gruppe besprechen werden den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder angepasst. Gruppenregeln werden gemeinsam besprochen und geschaut, ob diese für uns (noch) sinnvoll sind oder ob wir eine Änderung brauchen – die dann gemeinsam besprochen und erarbeitet wird.

 

4.9 Beschwerdemanagement

Durch regelmäßige Elternbefragungen, Elterngespräche sowie Gespräche nach Bedarf stellen wir sicher, dass Rückmeldungen und Beschwerden einfach zugänglich sind.

Auch die Kinder haben in unserem Kindergarten die Möglichkeit, täglich im Morgenkreis sowie im Alltag ihre Meinung, Bedürfnisse, Beschwerden und Wünsche zu äußern.

Das Personal hat die Möglichkeit in den regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen sowie den Mitarbeitergesprächen ihre Belange einzubringen.

 

4.10 pädagogische Konzeption

Inhalte unserer pädagogischen Konzeption sind neben strukturellen Informationen auch das Bild vom Kind, unsere Rolle als Erzieher, die Eltern – und Erziehungspartnerschaft (die Eltern sind für das Wohl ihrer Kinder verantwortlich), unser pädagogischer Ansatz, das Bildungsverständnis, unsere Bildungs- und Erziehungsziele, Übergänge, Beobachtung und Dokumentation sowie das Personal und unsere Qualitätssicherung.

Eine regelmäßige Überprüfung sowie Überarbeitung der Konzeption (auch in Hinsicht auf den Präventionsgedanken) wird durchgeführt.

 

  1. Institutionelle Intervention bei Verdacht und Vorliegen von (sexuellem) Missbrauch und/oder Gewalt gegen Kindern

 

            – § 8a SGB VIII Schutzauftrag

               Vereinbarung mit dem zuständigen Jugendamt Risikoanalyse

               Hinzuziehen der insoweit erfahrenen Fachkraft

            – Empfehlungen zur Umsetzung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII

            des Bayerischen Landesjugendamtes

            – Handlungsleitfaden, wenn eine Vermutung auf sexuellen Missbrauch besteht

            (Bistum Augsburg, Koordinationsstelle zur Prävention von sexueller Gewalt)

               Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen  

               Schutzbefohlenen

 

Regelmäßig nehmen katholische Kindertageseinrichtungen als freie Träger die Aufgaben der Jugendhilfe wahr. Auch sie müssen das Risiko für das Kind qualifiziert abschätzen, wenn Anhaltspunkte für eine Gefährdung vorliegen. Das Jugendamt muss dafür sorgen, dass die Fachkräfte der katholischen Kindertageseinrichtungen den Schutzauftrag einhalten und eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen, um das Risiko zu beurteilen. Hierzu schließt das Jugendamt mit den katholischen  Kindertageseinrichtungen eine entsprechende Vereinbarung. Damit soll erreicht werden, dass freie Träger und Einrichtungen, die durch § 8a Abs. 1 SGB VIII nicht unmittelbar verpflichtet werden, sich vertraglich verpflichten, den Schutzauftrag in entsprechender Weise wahrzunehmen, d. h. insbesondere,

            – Anhaltspunkte für die Gefährdung des Kindeswohls wahrzunehmen,

            – bei der Risikoabwägung mehrere Fachkräfte einzubeziehen und eine insoweit erfahrene

              Fachkraft hinzuzuziehen,

            – Personensorgeberechtigte sowie Kinder und Jugendliche einzubeziehen, soweit nicht

               der Kinder- und Jugendschutz dadurch nicht infrage gestellt wird,

            – bei den Personensorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen

               hinzuwirken,

            – das Jugendamt zu informieren, falls die Hilfen nicht ausreichen, um die Gefährdung

               abzuwenden,

            – in den jeweiligen Verfahrensschritten die spezifischen Datenschutzbestimmungen

            der §§ 61ff.SGB VIII zu beachten.

 

Zur entsprechenden Wahrnehmung des Schutzauftrages gehört sowohl die Informationsgewinnung als auch die Risikoabschätzung. Die Träger von Einrichtungen und Diensten sind ebenso wie die öffentlichen Träger der Jugendhilfe verpflichtet, bei Personensorge- und Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen und damit auf deren Obliegenheit zur aktiven Mitwirkung hinzuwirken. Falls diese nicht ausreichend mitwirken, sollen die Einrichtungsträger das Jugendamt informieren.

Die Einzelheiten der Risikoanalyse und der Hinzuziehung einer insoweit erfahrenen Fachkraft ergeben sich für die katholischen Kindertageseinrichtungen aus der konkret mit dem Jugendamt getroffenen Vereinbarung und können von Jugendamt zu Jugendamt variieren.